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Fliegenfischen & Ausbildung
Fliegenfischen ist die schönste Art zu angeln
Der Film "Aus der Mitte entspringt ein Fluß" hat in den USA Millionen neue Fliegenfischer hervorgebracht. Selbst Nichtangler waren von der Eleganz dieser Sportart und vom Drill bei Fang einer grossen Forelle, Äsche, Hecht oder eines Lachses begeistert. In Europa hat sich die Zahl der Fliegenfischer seit ca. 10 Jahren mehr als verdoppelt und es ist unverkennbar, dass die Zahl noch weiter im Steigen begriffen ist. Fliegenfischen - was ist das? Die Fliegenfischerei ist vermutlich eine der ältesten und schönsten Angelarten die es gibt. Einer Forelle oder Äsche bei der Aufnahme einer Fliege auf der Wasseroberfläche zu beobachten ist wirklich ein besonderes Erlebnis und wer möchte nicht in diesem Augenblick die Angelrute zur Hand nehmen. Sicherlich eignet sich nicht jedes Gewässer für die Fliegenfischerei, jedoch sollte sich in Ihrer Nähe der eine oder andere Fluss oder Bach befinden, wo Sie diese einzigartige Angelart ausprobieren können.
Das Prinzip der Fliegenfischerei ist im Grunde recht einfach, man platziert eine künstliche Fliege mit speziel-ler Rute, Rolle und Schnur aufs Wasser und hofft, das dieser künstliche Leckerbissen von einer Forelle ent-deckt wird. Doch bis wir unsere Fliege an eine geeignete Stelle auswerfen können, müssen wir uns mit dem Gerät vertraut machen. Da die Fliege sehr leicht ist erfordert das Aufwerfen eine spezielle Gerätezusammen-stellung. Fliegenruten besitzen eine Länge von 2,00 m - 4,20 und sind Wurfgewichtsklassen (AFTMA) aufgeteilt, diese liegen zwischen 4-10 also eine Rute mit einer Klasse von 4-5 ist leichter als eine 8-10 Rute. Für die normale Forellenangelei kommen Klassen zwischen 4-7 in Betracht, während 9-10 schon für Lachse eingesetzt wer-den. Der Rollenhalter befindet sich am Ende der Rute, da sie beim ständigen Aus- und Einholen nur stören würde. Die Ruten besitzen sogenannte Schlangenringe, welche die Reibung der dickwandigen Fliegen-schnur reduzieren. Die Rolle ist sehr simpel aufgebaut und dient eigentlich nur zum Schnurfreigeben und Einholen. Auch hier werden die Rollen in Klassen wie bei den Ruten aufgeteilt. Also, eine Rute mit Klasse 4-5 und eine Rolle mit Klasse 4-5 passen sehr gut zusammen. Die Schnur ist eigentlich das wichtigste bei einer Fliegenausrüstung. Sie ist das eigentliche Gewicht und besteht aus einem PVC-Material und sind schwimmend oder sinkend. Sie besitzen eine normale Länge von 27 m. Zwischen der Fliegenschnur und der Fliege kommt ein Vorfach aus Monofilschnur. Kommen wir jetzt zum Köder, der Fliege. Es gibt unzählige Arten einige schwimmen, wie die Trocken-fliegen, einige sinken wie die Nassfliegen. Weiter gibt es noch Nymphen und Streamer (siehe unten). Diese Fliegen sehen ihren lebendigen Artgenossen wirklich sehr ähnlich und verführen so die Fische zum Anbiss. Weitere Ausrüstungsgegenstände sollten Wathose, Watstiefel und Watkescher sein.
Natürlich muss diese Art von Angeln auch gelernt und beherrscht werden. Haben Sie Interesse, dann besuchen Sie den Casting Club von Savolax, der Sie recht herzlich Willkommen heisst. Aber auch die herkömmliche Grundangelei hat auch noch ihren Existenzberechtigung. Mit einer solchen Angelmethode kann man in den Gewässern Schwedens auch grosse Fische fangen. Voraussetzung für eine ehrliche Angelei, egal ob Fliegenfischen oder Grundangeln, ist der Besitz einer gültigen Fischereikarte. Das entsprechende Angelgerät für die Grundangelei erhalten Sie im Savolax Fiske Shop. Hier bekommen Sie angelsportlichen Rat, Hilfe bei der Zusammenstellung von Angelgeräten und Auskünfte über die besten Angelstellen.
Welche Fische werden mit einer Fliegenangel gefangen?

Lachs
Langgestreckter, spindelförmiger Körper mit kleinen festsitzenden Schuppen. Der Lachs ist ein Raubfisch. Er hält sich gerne in ruhigen Stellen auf, um sich für den Aufstieg zu seinen Laichplätzen zu schonen.

Bachforelle
Im Alter gedrungener Körper, Rücken olivgrün, Flanken silber mit schwarzen und roten Punkten. Sie liebt Verstecke und tiefe Stellen, Kolke, überhängende Büsche, grosse Steine im Wasser sind Anziehungspunkte. Sie ist sehr scheu und flieht vor dem unvorsichtigen Angler.

Hecht
Langgestreckter, seitlich zusammengedrückter Körper. Weit hinten sitzende Rückenflosse. Der Hecht ist ein ausgesprochener Räuber. Er ist kein ausdauernder Schwimmer, sondern er "schlägt" seine Beutefische mit einem schnelle Angriff.

Regenbogenforelle
Die Regenbogenforelle ist der Bachforelle von der Körperform ähnlich. Sie ist nicht so sehr auf Unterstände angewiesen wie dei Bachforelle. Sie steht auch gerne im freien Wasser. Dort wartet sie auf antreibende Insekten und Würmer.

Meerforelle
Im Vergleich zum Lachs fallen folgende Unterschiede auf: 1. Körper ist kräftiger, 2. Schwanzflosse ist gerade abgeschnitten, 3. Kiemendeckel läuft eckig aus. Sie lebt im Meer

Barsch
Der Barsch gehört zu den Stachelflossern, Achtung: Stachel können stark verletzten. Sie leben im Schwarm und rauben auch mit ihm. Kapitale und alte Exemplare leben als Einzelgänger. In stehenden Gewässern bevorzugt der Barsch die flachen Uferzonen und Krautkanten.

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